Neue
Kommunikation für
eine neue Zeit

„Feindliche Elemente sind in Gewahrsam zu halten."

Die von uns gestaltete Website „Orte der Repression“ erzählt anhand persönlicher Geschichten die historische Wirklichkeit in der DDR.

„Wie soll man die Einsamkeit und Loslösung von Zeit beschreiben? [...] Zwiegespräche mit der Glühbirne und den nassen Flecken an der Wand […]", erinnert sich Ewald Ernst an seine Zeit als Häftling in Hohenschönhausen. Diese „Orte der Repression“ dokumentiert die gleichnamige Website, die wir im Auftrag des Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland gestaltet haben.

Es sind persönliche Geschichten, die erzählt werden: In Zeitzeugeninterviews berichten ehemalige Inhaftierte über ihre Erfahrungen, über Folter, Isolation und Willkür - über ihren mitunter jahrelangen Alltag in sowjetischen Speziallagern und Untersuchungshaftanstalten der DDR. Etwa 200 Exponate, historische Bilder und Hintergrundinformationen zu insgesamt 45 Einrichtungen in der sowjetischen Besatzungszone (SBZ) und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) dokumentieren diese Schauplätze der politisch motivierten Haft und Unterdrückung. Im Mittelpunkt stehen die Geschichten der Betroffenen.

Das von Kulturstaatsminister Bernd Neumann initiierte Projekt soll die Geschichte der realen Orte - historische Orte, Gedenkstätten und Museen - abbilden. "Mit zunehmendem zeitlichem Abstand vermehren sich Tendenzen, die DDR, ein Unrechtsstaat, der Menschenrechte verletzte und Bürgerrechte versagte, zu verharmlosen. Umso wichtiger ist der Zugang zu Informationen über die historische Wirklichkeit“, so Neumann.

Unser reduziertes Design fokussiert die Inhalte. Anhand von eindrücklichen Bildern, Zitaten und Interviews der Zeitzeugen werden der Alltag der Inhaftierten und die Ausmaße des staatlichen Repressionssystems dokumentiert.

Orte der Repression