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Meilenstein der Provenienzforschung: Die Galerie des 20. Jahrhunderts

„Das Projekt Galerie des 20. Jahrhunderts markiert eine wichtige Etappe der Berliner Provenienzforschung” Die Galerie des 20. Jahrhunderts bildet als Sammlung moderner Kunst einen Grundpfeiler der Nationalgalerie in Berlin.

In einem der bisher umfangreichsten Forschungsprojekte haben die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und das Land Berlin rund 450 der bis 1945 entstandenen Kunstwerke systematisch auf deren Herkunft hin untersucht. 

Überprüft wurde ob die Bilder in der NS-Zeit verfolgungsbedingt entzogen wurden. Auf der gleichnamigen Website www.galerie20.smb.museum sind die Ergebnisse nun für die internationale Provenienzforschung und alle Interessierten zugänglich.

“Damit wurde der Bereich der klassischen Moderne in Landeseigentum vollständig überprüft. [...], so Tim Renner, Staatssekretär für Kulturelle Angelegenheiten des Landes Berlin. Darunter sind hochkarätige Werke moderner Kunst, etwa von Max Beckmann, Otto Dix, Paul Klee, Wassily Kandinsky, Piet Mondrian, Edvard Munch, Emil Nolde, Pablo Picasso - um nur einige zu nennen.

Wir haben das Forschungsprojekt mit der Umsetzung der Website unterstützt. Um die große Anzahl der Werke digital abzubilden, entwickelte die 3pc Programmierung ein Script zur Übertragung der Datenbank. Jedes Werk ist nun mit wichtigen Eckdaten und seiner Geschichte sowie Provenienz gelistet, ergänzt um zahlreiche weitere Forschungsergebnisse zu betreffenden Kunsthändlern, Galerien, Antiquariaten, Auktionshäusern und Privatsammlern.
 

Galerie des 20. Jahrhunderts