Neue
Kommunikation für
eine neue Zeit
Schon bald kommt die neueste Softewareaktualisierung

© Kaitlyn Baker on Unsplash

Ein neues Update ist verfügbar...

Muss sein oder nicht sein? Dennis Hartmann beschreibt, warum Software-Updates unsere Aktualisierungsgesellschaft zwar weiter befeuern, aber mit Blick auf Sicherheitsrisiken und User Experience sein müssen. Außerdem nimmt er die neuen Features von TYPO3 10 LTS in den Blick.

22. April 2020

Willkommen in der Aktualisierungsgesellschaft!

Die vielfältigen Entstehungskontexte und Auswirkungen des Wertewandels zu einer informationsreichen "Upgradekultur" (Spreen) haben bereits diverse Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Autor*innen diskutiert, befürwortet oder verteufelt. Der Aufruf sich zu optimieren, sei es informationell, körperlich und / oder technisch, wird in Forderungen wie "Optimiere dich", "sei aktuell" und "am Zeitgeist operierend" artikuliert – was sich häufig in der Tatsache erschöpft, dass wir niemals aktuell genug sein können. Nicht selten lösen die regelmäßig aufpoppenden Update-Benachrichtigung eine Lawine an Fragen aus: Brauche ich das wirklich? Muss ich mich steigern? Muss ich mich, mein Handy, mein Betriebssystem und Content-Management-System schon wieder aktualisieren bzw. habe ich das nicht erst gemacht?

 Wenn aufdringlich zu dringlich wird...

Software ist per se nie ganz fertig. Eine digitale, dynamische Welt, in der sich sekündlich Technologien, Plattformen und Kommunikationsformen wandeln können, benötigt entsprechend agile Methoden und Vorgehensweisen, um auch den Nutzungs- und Missbrauchsmöglichkeiten mit und durch Software Herr werden zu können.

Was sicherlich als aufdringlicher Aktualisierungszwang wahrgenommen werden kann, wenn Windows das gefühlt hundertste Betriebssystem-Update installiert, wird schnell zu einem dringlichen Must-Install, wenn ein Hackerangriff plötzlich vorführt, wie volatil immer noch ganze IT-Infrastrukturen sein können und diese plötzlich für mehrere Wochen offline gehen müssen, wie ein Cyberangriff auf das Berliner Kammergericht Anfang des Jahres gezeigt hat. 

Eine Neubewertung der gefühlten "aufdringlichen Panikmache" zu einem wichtigen "dringlichen Handlungsbedarf" entsteht dann meist ganz schnell, wenn plötzlich Sicherheitslücken durch überholte und veraltete Software offengelegt werden und die Angst um den eben noch vorhandenen Datenbestand entsteht, der nun eventuell verloren oder kopiert sein könnte...

Was als aufdringlicher Aktualisierungszwang wahrgenommen werden kann, wird schnell zu einem dringlichen Must-Install, wenn ein Hackerangriff plötzlich vorführt, wie volatil immer noch ganze IT-Infrastrukturen sein können.

T3 Upgrade or not T3 Upgrade - das ist hier die Frage!

Als Agentur erlebt und gestaltet 3pc den technologischen und digitalen Wandel verschiedenster Institutionen und Branchen seit 1995 aktiv mit. Hierbei zeigt sich, dass insbesondere Website-Relaunches oder Upgrades von Content-Management-Systemen mit kontinuierlichen Aktualisierungszyklen einhergehen. 

In Anbetracht der gesteigerten Anfragen und Beauftragungen bezüglich diverser Relaunch-Projekte und kontinuierlichem Webseiten-Support hören wir oftmals die Frage, wann und warum sich eine Aktualisierung des Content-Management-Systems lohnen kann. Dafür gibt es auch bei der mittlerweile 10. Long-Term-Support-Version von TYPO3 wichtige Argumente, die dafür sprechen:

Sicherheit: Das Risiko von technischen Ausfällen, Hackerangriffen oder Datendiebstählen wird verringert.

Kosteneinsparung: Abmahnungen mittels einer DSGVO-konformen Website und CMS-Installation können vermieden werden. 

Kunden und Umsatzgewinn durch bessere Performance: Die Geschwindigkeit bestimmt die Nutzerfreundlichkeit, ob jemand bleibt oder abspringt.

Erleichterung der Redaktionsarbeit: Neue Werkzeuge, Workflow-Optimierungen und Ansichten im Backend erleichtern die Arbeit mit Inhalten

Suchmaschinenoptimierung: Verbesserung des Website-Rankings, denn TYPO3 hat mittlerweile optimierte SEO-Optionen onboard 

Entverkomplizierung: Technologische Altlasten oder umständliche, gewachsene Backend-Strukturen sollten überprüft und entfernt werden.

Einige Funktionen, die für Redaktionen den Arbeitsalltag erleichtern dürften:

Neu in LTS 10

Dashboard samt Widgets zur Übersicht von Änderungen im Backend und Update-Meldungen - hilfreich, um sich einen schnellen Überblick möglicher redaktioneller Änderungen zu verschaffen.

Slugs = menschen- und maschinenlesbare URL-Endungen sind nun einfacher zu verwalten und werden automatisch bei Änderungen angepasst

Highlights aus den Versionen 8 und 9

TYPO3 eigene SEO-Tools: Generierung von Title-Tags, XML-Sitemaps mit TYPO3

Social Media-Handling aus dem Backend, um u.a. auch eigene Bilder für Facebook und Twitter-Posts hochzuladen

Verbessertes Bild-Handling sowie Drag-and-Drop-Verschiebung von Seiten im Backend

Optimierter CKEditor

Responsives Backend, auch für Mobilbenutzung und grafische Modernisierung

Weitere Informationen unter: typo3.org


Vorteil Sicherheit: Langer Support bei TYPO3 10 LTS

TYPO3 10 LTS wird bis April 2023 mit kontinuierlichen Updates versorgt, Sicherheitsupdates sind mit dem Extended Support bis April 2026 erhältlich, wie man eingehender unter typo3.org nachlesen kann.

Es ist zwingend notwendig und auch ratsam, eine veraltete Version zu aktualisieren. Mit Blick auf veraltete Funktionen und Technologien sowie gewachsener Inhalte der damit einhergehenden Verlangsamungen des Systems, ist die Beauftragung einer Systemprüfung oftmals der erste Schritt, um die vorhandene Menge an Inhalten und genutzten Extensions sowie deren Versionen zu überprüfen und die Aufwände für ein Upgrade einschätzen zu können. Fragen zur Datenmigration, zu geänderten Funktionen und Möglichkeiten das System aktuell zu halten, beantworten wir gerne.

TYPO3 10 LTS-Webcast zum Anschauen

Unseren einstündigen TYPO3 10 LTS-Webcast vom 29. April stellen wir Ihnen gern in einem exklusiven Bereich zu Verfügung. Wer an dem Info-Event nicht teilgenommen hat, kann sich gern noch unter events.3pc.de registrieren und erhält ebenfalls einen Zugang. Weitere Informationen folgen.

Über den Autor

Dennis Hartmann ist Projektmanager bei 3pc. Sein Schwerpunkt liegt u.a. in der Betreuung von Website-Relaunches sowie in der Entwicklung von Kampagnen und Produkten mit audiovisuellem Schwerpunkt. Hartmann studierte Medien- und Kunstwissenschaften an der Technischen Universität und Hochschule für Bildende Künste Braunschweig und spezialisierte sich am Institut für Medienforschung (IMF) auf audiovisuelle Medienkulturen sowie digitale Medientechnologien im Bereich der Nachrichten- und Informationstechnik. Aktuell entwickelt und leitet er die Podcast-Reihe „Internet & whatever comes next“, wofür er zum Status Quo und zum Wandel der Digitalen Transformation u.a. Interviews mit Vertretern aus Kultur, Medien und Politik führt.

Dennis Hartmann

Project Manager

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