Neue
Kommunikation für
eine neue Zeit
Berlinische Galerie

Audioguides. Mit Kunst auf dem besten Weg.

Sammlungen im eigenen Rhythmus erkunden, mit Informationen im Ohr bewundernd verweilen oder einige Ausstellungsstücke nur rasch streifen: Viele Kulturinteressierte genießen die Möglichkeiten, die ihnen Audioguides mit ihren individuellen Auswahlmöglichkeiten bieten.

Mit unserer für die Berlinische Galerie entwickelten Audioführungen wird das vor Ort, von zu Hause aus oder mobil möglich: ob zu Hause auf dem Sofa, mit Audiowalk-App draußen im Stadtraum oder per Audioguide direkt vor den Exponaten.

Der Guide aus der Hosentasche

Rein ins Museum, wer es noch nicht getan hat, noch schnell den QR-Code scannen, und los geht's: Die Zeiten, in denen man an der Museumskasse um ein klotziges Audioguide-Gerät anstand, sind vorbei.

Zumindest in der Berlinischen Galerie. Die variabel einsetzbaren Audioführungen von 3pc funktionieren per kostenfreier App und intuitiv bedienbarer Oberfläche ganz einfach auf dem eigenen Smartphone.

"Zauber des Nordens"

Das Berliner Ausstellungshighlight 2023 "Zauber des Nordens" des norwegischen Meisters Edvard Munch hat kürzlich seine Pforten eröffnet. Was wohl nur wenige wissen ist, dass der Künstler eine ganz besondere Beziehung zu Berlin hatte. 1893 zog er in die Stadt und sorgte hier für reichlich Skandale. Die Berlinische Galerie beleuchtet mit der Ausstellung anhand von Malerei, Grafik und Fotografie die Geschichte von Edvard Munch und die Wechselwirkungen zwischen der Stadt und dem Maler.

Denn mit rund 60 Ausstellungen Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts zählt Berlin zu den Zentren des Schaffens von Munch. Die Ausstellung umfasst rund 80 seiner Arbeiten, ergänzt durch Werke anderer Künstler:innen, die Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin die Vorstellung vom Norden sowie die moderne Kunstszene an der Spree geprägt haben. Seine farbgewaltigen Werke lassen sich bestens mit dem von uns entwickelten Audioguide erleben!

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"Dass wir unsere Audioguides als webbasierte Anwendung online anbieten können, schafft einen echten Mehrwert für unsere Besucher:innen."

Linus Lütcke, Berlinische Galerie

In die Tiefe des Werks und übers Museum hinaus

Die vielen Spuren ungarischer Künstlerinnen und Künstler, die Berlin seit den Golden Twenties prägen – das Werk des hoch geschätzten nordischen Symbolisten Edvard Munch, das mit seiner bahnbrechenden Modernität viele Zeitgenoss:innen verstörte – oder Berliner Architekturen der 1980er Jahre, die auch weiter entfernt vom Museumsgebäude zum Stadtspaziergang einladen: Die Berlinische Galerie beschreitet mit den 3pc-Audioguides neue Wege der Kunstvermittlung.

"Anything Goes? – Berliner Architekturen der 1980er Jahre"

Für die Ausstellung "Anything Goes? – Berliner Architekturen der 1980er Jahre" in der Berlinischen Galerie haben wir 2021 eine Audiowalk-Anwendung konzipiert, grafisch gestaltet und umgesetzt. Der Rundgang kann als kostenlose Web-App zur Ausstellung verwendet werden: Drei Routen entlang bedeutender Gebäude der Internationalen Bauausstellung (IBA) Berlin 1987 in Kreuzberg und zu den postmodernen Bauten in West- und Ost-Berlin entlang der Friedrichstraße laden zu Hörspaziergängen durch die Stadt ein.

"Anything Goes?" vermittelt Informationen zur Geschichte, die hinter den Gebäuden stecken. Zusätzliche Informationen auf Deutsch oder Englisch lassen Ereignisse auf der Tour direkt vor Ort, in der Mitte Berlins, per Smartphone erlebbar werden. So wird der Ausstellungsraum über das Museum hinaus erweitert und Berlin als Ort für historische Entwicklungen einbezogen.

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Mehr als Audio: Werke ins Wohnzimmer geholt

Ausgehend vom architekturgeschichtlichen Audiowalk haben wir die Applikation stetig weiterentwickelt: Nicht nur lassen sich per Smartphone-App direkt vor Ort, draußen im Berliner Stadtbild, jederzeit geführte Touren machen; zu weiteren Ausstellungen lassen sich von zu Hause aus erste Eindrücke über die Website der Berlinischen Galerie gewinnen. Dabei ergänzen spannende Details und Zitate aus Zeit- und Rezeptionsgeschichte die Einbettung des jeweiligen Werks in biografische Daten – auf Wunsch teils auch ergänzt um eine Bildbeschreibung, die die Exponate parallel vor dem inneren Auge entstehen lässt.

Sämtliche Touren lassen sich so auch unabhängig vom eigenen Standort anhören. So sind die vorgestellten Orte oder Werke auch für Personen zu erleben, für die ein Besuch der Berlinischen Galerie nicht möglich ist.

Aufschäumend, abgründig, kosmopolitisch glitzernd.

Berlin spielt in der Geschichte der Kunst und Kultur Ungarns eine besondere Rolle: Sei es als Ausstellungsbühne für ungarische Künstler:innen, um sich in der wachsenden Metropole der 1920er Jahre einem internationalen Publikum zu präsentieren. Oder für Kulturschaffende, die nach einer gescheiterten Revolution 1919 aus ihrer Heimat vertrieben wurden und hier ein Refugium und einen Ort kreativer Freiheit fanden.

Spätestens seit Berlin Babylon haben wir eine Idee im Kopf vom Berlin der Weimarer Republik. Aber nur wenige wissen, dass zur experimentierfreudigen Berliner Avantgarde auch zahlreiche Künstler:innen aus Ungarn gehörten. Die Berlinische Galerie war zwischen November 2022 und Februar 2023 Bühne der größten Ausstellung ungarischer Kunst in Deutschland seit dem Fall des Kommunismus.

Ganz gleich, ob vom heimischen Sofa aus oder vor Ort, mit dem Smartphone zur Hand: Wir haben für die Berlinische Galerie einen Audioguide zur Ausstellung "Magyar Modern" gebaut, in der es viel zur ungarischen Malerei, zu Fotografie, Film und Architektur von 1910 bis 1933 zu entdecken gab.

Mit unserem Audioguide gab es sowohl etwas für die Ohren, als auch für die Augen: Nutzer:innen konnten zwischen Ton und Bild switchen und entdecken, wie ungarische Kreativität bis heute fortwirkt.

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Wachstumspotenzial

Doch nicht nur die technische Ausgestaltung der Audiowalks und -guides wird stetig um weitere Funktionen ergänzt: Die Anwendung kann auch inhaltlich von Redakteur:innen jederzeit um weitere Touren erweitert werden. So wurde sie beispielsweise zusätzlich um einen optionalen Lageplan für Ausstellungen der Berlinischen Galerie ergänzt und dient inzwischen als modular einsetzbare Grundlage, um Interessierten die gezeigten Werke vorstellen zu können.

Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne

Das Berlin-Kapitel des international bedeutenden Malers Ferdinand Hodler ist eher unbekannt, obwohl die Stadt eine der wichtigsten Stationen auf seinem Weg zum internationalen Erfolg war: Von 1898 bis 1914 hatte der Schweizer hier an die 40 Ausstellungen.

Zuletzt war Hodlers Werk in größerem Umfang in Berlin 1983 gezeigt worden, woran die Berlinische Galerie Ende 2021 anschloss. Die Ausstellung "Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne" zeichnete die Erfolgsgeschichte des Malers an der Spree nach. Unser Audioguide zur Ausstellung half dabei, Hodler als wichtige Figur der Berliner Kunstszene der Moderne zu präsentieren und seine Rolle als Wegbereiter von Expressionismus und Abstraktion zu demonstrieren.

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"Mit der Expertise von 3pc haben wir in den letzten Jahren nach und nach unser digitales Portfolio weiterentwickeln können."

Linus Lütcke, Berlinische Galerie


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