Neue
Kommunikation für
eine neue Zeit
Bundesministerium für Bildung und Forschung

Mit Mut zur Innovation:
#innovationsland Deutschland

Innovation – was bedeutet das eigentlich? Für Deutschland, die Welt; für jeden und jede von uns? Wie können wir die Innovationsfähigkeit unseres Landes fördern? – Fragen, mit denen wir uns für die Kampagne #innovationsland Deutschland intensiv auseinandergesetzt haben. Im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) haben wir gemeinsam mit der Leadagentur familie redlich das Strategie- und Designkonzept für die Digitalkampagne entwickelt und zeichnen uns mitverantwortlich für die Ausgestaltung des umfassenden Kampagnen-Programms.

© BMBF

Wir gestalten die Zukunft. Jede*r für sich und alle gemeinsam.

Von Klimawandel und Ressourcenknappheit bis zu demographischen Wandel und zunehmender sozialer Divergenz: Deutschland und Europa stehen vor gewaltigen Herausforderungen. Gleichzeitig katapultiert uns die Digitale Transformation aus dem Zeitalter der Industrialisierung in eine neue Ära der Vernetzung und Digitalität. Schon lange genügt es nicht mehr, das Erreichte zu sichern. Es braucht grundlegende Veränderungen, um die Zukunft erfolgreich zu gestalten.

Es sind Menschen, die das #innovationsland Deutschland prägen – und die inspirieren: Denn wir alle können etwas bewegen.

Der Ausbruch der Corona-Pandemie hat uns allen gezeigt, dass wir in der Lage sind, in kürzester Zeit neue, pragmatische Lösungen zu finden. Diesen Geist der Beweglichkeit greift die Kampagne #innovationsland Deutschland auf: Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger die eigene Selbstwirksamkeit bewusst zu machen und sie zum Experiment zu motivieren. Denn: Innovation fängt beim Menschen an. Neue Ideen brauchen Mut, Offenheit und Tatendrang sowie den Austausch untereinander. Und: Erfolg entsteht, wenn wir uns vernetzen und voneinander lernen.

© BMBF/BILDKRAFTWERK/Kurc

Was Menschen zu Innovator*innen macht

Spontan in der Krise reagieren, aus dem Bauch heraus handeln oder alles hinter sich lassen und neu anfangen: Für die Kampagne haben wir nach inspirierenden Protagonist*innen gesucht, die ihre individuelle Innovationsgeschichte erzählen. Es geht um Menschen, die etwas verändern wollen und ihre Ideen in die Tat umsetzen. Im Kleinen, wie im Großen. Wir wollten zeigen, dass Innovation viele Gesichter hat und überall entstehen kann.

Im Mittelpunkt der einzelnen Geschichten steht nicht der konkrete Erfolg, sondern die persönliche Motivation, Charaktereigenschaften und Einstellungen der Innovator*innen: Was treibt sie an? Wie gehen sie mit Rückschlägen um? Was bedeutet es, zu scheitern und weiterzumachen? Es sind vor allem die vermeintlich weichen Faktoren, die uns bei der Konzeption der Stories interessierten. 

"Ideen treiben uns voran. Wenn man eine Idee hat, ist es wichtig, dass man sich genug mit ihr auseinandersetzt – vielleicht ist es eine, die Potenzial hat."

Noah Adler programmierte über Nacht CoronaPort, eine Website für Nachbarschaftshilfe in der Krise

Vielfältige Perspektiven

Die Kampagne ist offen, beweglich und inkludierend angelegt. Für das Kampagnenportal innovationsland-deutschland.de haben wir einen Magazinbereich konzipiert, in dem ganz verschiedene Stakeholder ihre persönliche Geschichte einreichen und erzählen können. Kernidee ist es, vielfältige Perspektiven darzustellen und ein breites Verständnis von Innovation zu vermitteln.

Innovation braucht Kommunikation

Innovation beginnt mit einer Idee, ist aber auch ein Prozess des Nachfragens und der Vernetzung. Deshalb bringt #innovationsland Deutschland Menschen aus verschiedenen gesellschaftlichen Teilbereichen zusammen und regt den Diskurs an. Das kommunikative Highlight der Kampagne bildete das zweitägige Event „Inspiration: Die Zukunftsarena“. Die Grundidee: Durch Austausch über verschiedene Disziplinen und Altersgruppen hinweg entsteht Reibung, Wissenstransfer und Kollaboration.

"Sowohl in der Kunst als auch überall sonst müssen wir, um Innovation zu ermöglichen, Menschen miteinander vernetzen und Diskurs herstellen."

Dr. Sabine Schormann, Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbh

Das #innovationsland gestalten

In der Zukunftsarena widmeten sich hochkarätige Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien sowie Vertreter*innen der Politik der Frage, wie wir das #innovationsland gemeinsam fit für die Zukunft machen können. Zuschauer*innen konnten per Livestream dabei sein und in verschiedenen Formaten interaktiv mitdiskutieren.

Ergänzt wurde die BMBF-Hauptbühne durch ein diverses Programm von Partnern wie dem Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, der Ideenexpo oder der Dark Horse GmbH. In Workshops, Paneldiskussionen und Innovationsduellen wurde beispielsweise diskutiert, was Unternehmer*innen von Kunst und Kultur lernen können, welche Forderungen junge Gründer*innen an die älteren Generation stellen oder welche Haltung wir gegenüber neuen Technologien entwickeln müssen, wenn wir international mitspielen wollen.

"Deutschland und allgemein die ganze westliche Welt sollte grundsätzlich offener sein für Innovationen aus anderen Teilen der Welt.“

Dr. Amel Karboul, CEO des Education Outcomes Fund (EOF)

© BMBF

Multi-Stakeholder-Management unter Einbindung von Forschungsministerin Anja Karliczek

Wesentliche Aufgaben bei der Entwicklung der Kampagne war es, die verschiedenen Kommunikationskanäle im Rahmen der Gesamtstrategie aufeinander abzustimmen und ein nachhaltige Netzwerk aufzubauen. Die Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium erfordert dabei gut strukturierte Abstimmungsprozesse sowie intensives Stakeholder-Management mit unterschiedlichen Ansprechpartner*innen innerhalb und im Umfeld des Ministeriums.


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